Mein Geburtstag in der Krise

Früher war es einer der Besten, wenn nicht sogar der beste Tag des Jahres. Dein Tag. Dein Geburtstag. Mit großen Augen stand man auf und empfing Geschenke von Großeltern und Eltern. Am Nachmittag gab es dann meist einen Geburtstagskuchen und die Familie kam zusammen und man verbrachte Zeit und lachte. Mit dem Älterwerden änderte sich dieser Ablaufplan leicht, zumindest bei mir. Klar, Geschenke gab es noch. Die Oma oder den Opa leider nicht mehr…


Anstatt Geburtstagskuchen und nachmittägiges Spielen mit den Eltern, als kleiner Junge, kamen die ersten großen Geburtstagspartys mit Freunden. Ihr werdet das wahrscheinlich alle kennen. Dann der achtzehnte Geburtstag. Große Party, großes Entertainment. Alle gemeinsam. Alle Freunde vereint zum Feiern, zum Trinken, zum Lachen, um alte Geschichten zu erzählen und um auf das gemeinsam Erlebte anzustoßen. Gemeinsamkeit verbindet.










Gustel (21) kommt aus Apolda in Thüringen

und studiert Sozialwissenschaften

an der Universität Siegen.


Doch wie lief mein Geburtstag ab in einer Zeit, in der Gemeinsamkeit zunehmend schwieriger und auch gefährlicher wird? Um ehrlich zu sein im Vergleich zu den großen Partys der Jahre vorher schier langweilig. Morgendliches Aufstehen, gemeinsames Frühstück und nachmittags ein Spaziergang mit der Familie. Ein Tag der früheren Aufregung bedeutete, wurde auf einmal ein Tag der #Ruhe.


Aber tut uns das in dieser so schnelllebigen Zeit nicht vllt. auch einmal gut? Lasst uns die Zeit nutzen um uns zu sammeln und ja auch wieder die alltägliche Freude am Leben zu begreifen. Denn all das Beschriebene ist keine Selbstverständlichkeit. Es sollte uns vielmehr Freude, für die Zeit nach der Quarantäne vermitteln. Damit dies jedoch so schnell wie möglich gelingen kann bleibt nur zu sagen #stayhomesavelives.

Bleibt Gesund

Gustel

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